Titelbild Wenn Songs ein Leben prägen - Teil 2

Wenn Songs ein ganzes Leben prägen – Teil 2

Im letzten Artikel habe ich zusammengefasst welche Lieder sich bei mir in den Jahren 2009 bis 2013 eingeprägt haben. Nun führe ich die Reihe fort und damit auch zuerst einmal zu Ende, da ich auch das Jahr 2017 mit integrieren werde. Dazu erzähle ich aber mehr, wenn es um 2017 geht.

Die nächsten Jahre, 2014 bis 2017, sind emotional sehr geladen. Ich habe unter anderem etwas länger gebraucht um die Fortsetzung zu schreiben, da diese Jahre noch nicht so lange (oder noch nicht) vergangen sind und diese noch verdauen muss. Dazu dient ja der Blog in erster Linie.

2014 – Die Kehrtwendung

Mit dem Ende meiner Ausbildung am OSZ IMT  begann eine neue Ära für mich: Ich machte eine 180-Grad-Wendung und ging ans SAE Institute Berlin. Mich hat die Filmwelt gepackt und wollte selber etwas erreichen. Ich habe neue Freunde gefunden und die Klasse bzw. die Leute waren alle großartig. Ich war überwältigt und diese Zeit werde ich nie vergessen.

In diesem Jahr waren es wieder mehrere Lieder, die in mein Leben gerieten. Unter anderem Animals von Maroon 5All About That Bass von Meghan TrainorLove Runs Out von OneRepublic und Walk von Kwabs. Ganz besonders möchte ich aber Chandelier von Sia erwähnen!

2015 – Ein emotionales Jahr

2015 war sehr durchwachsen. Musik war mir sehr wichtig und ich habe viel Musik gehört. Meine gesamte Playlist musste mir etwas bieten, aber bis dahin hatte ich nichts was meine Emotionen decken konnte. Im Nachhinein war 2015 fast ein ganzes Desaster für mich, da es bei mir privat einigen Trubel gab und ein blöder und ungewollter Streit einiges von mir abgefordert hatte.

Auf der anderen Seite hab ich noch mehr Freunde gewonnen und hab viel mehr unternommen, als in den letzten zehn Jahren zusammen!

Schon 2014 hat Sia es geschafft mit Chandelier etwas in mir auszulösen. Diesmal hat mir ihr Song Elastic Heart genau das gegeben, was ich brauchte. Ich werde heute noch sehr emotional wenn ich den Song alleine höre. Es artet auch schon in eine Art Ausdruckstanz aus, wenn ich das Haus für mich habe.

2016 – Genau wie 2015, nur schlimmer…

Wenn ich über dieses Jahr rede, muss ich einiges auslassen, weil ich immer nicht darüber reden will. Dinge, wie dieser ungewollte Streit, in den ich mich leider hineingesteigert hatte und klar verloren habe. Im Nachhinein hätte ich auf meine Freunde hören sollen, die mir schon letztes Jahr dazu geraten haben mich da raus zu halten, was ich aber nicht weiter beachtet hatte. Außerdem habe ich zwei nahestehende Verwandte verloren, was mich auch sehr hart getroffen hat.

Meine Freunde haben mich immer aufgefangen, wenn es mir nicht gut ging und ohne sie wäre ich noch in Depressionen gefangen.

Sia prägte mich maßgeblich mit Chandelier, Elastic Heart, Big Girls Cry (eine Spätentdeckung) und Cheap Thrills.

2017 (bis Mai) – Ein Tief nach dem anderen (?)

Die Einsamkeit erwischte mich ziemlich hart. Das Gefühl niemanden zu haben oder jemals „Die Eine“ zu haben war zermürbend und hat mich in eine Trauer versetzt. Ich fiel öfters in Depressionen und meine Freunde zogen mich da immer wieder raus.

Während der langen Fahrt nach Rotterdam, bei einer Kurzreise mit Freunden, lief das Lied Can You Feel My Heart von Bring Me The Horizon. Es beschreibt mein Leid auf den Punkt genau und auch wenn es eine Spätentdeckung (2013) ist, muss ich sagen das dieses Jahr bisher von diesem Song geprägt ist.

Ende?

Bis jetzt ist das Jahr noch nicht zu Ende und ich kann 2017 erst fortsetzen, wenn es allmählich vorbei ist. Über die laufenden Ereignisse aus meinem Leben zu schreiben ist schwerer als gedacht und deshalb ist das Fragezeichen nach dem Titel von 2017 noch in Klammern gesetzt. Bis dahin heißt es abwarten und Tee trinken, denn vier Monate sind es noch bis Jahresende.

Nächste Woche Samstag gibt es dann den Rückblick auf beide Teile der Reihe und am Sonntag kommt wieder ein neuer Artikel!

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Peace out!

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